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Informationen für die Insel La Réunion

La Réunion: Insel der Inspiration

Im Indischen Ozean bemüht sich ein kleines Stückchen französischen Bodens, die gängigen Vorstellungen tropischer Inseln ins Wanken zu bringen. Natürlich gibt es auch auf Réunion Kokospalmen und Strände. Das türkisfarbene Wasser der Lagune und der weisse Saum des Korallenriffs erfüllen exotische Träume. Sie bilden jedoch nur einen kleinen Teil dessen, was die Insel den Reisenden zu bieten hat, die auf der Suche nach dem völlig Neuen, nach Begegnungen, Emotionen und Sensationen sind. Hier hat die Natur einen außerordentlichen landschaftlichen Reichtum hinterlassen.
Auf einer Fläche von 2500km² bietet Réunion die Vielfalt eines ganzen Kontinentes. Auf jeder Stufe ihres monumentalen Reliefs zeigt die Insel ein anderes Gesicht. Hier findet man alles, von üppig bis ausgedörrt, von tropisch bis alpin. Hinter jeder Biegung ihrer Küste oder ihrer an die Berge geschmiegten Strassen hält die Insel eine Überraschung bereit, um den Reisenden noch gründlicher zu verführen. Zusätzlich zu dieser einzigartigen Palette hat die Geschichte einen exklusiven Cocktail aus Völkern und Kulturen gemischt, dessen Ingredenzien aus Afrika, Asien und Europa stammen. Ein harmonischer Mix, den es mit dem Herzen zu entdecken gilt, um das 3.Jahrtausend "inspiriert" zu beginnen.

Wo liegt La Réunion?
Réunion liegt im Indischen Ozean, etwa 200km von Mauritius und 800km östlich von Madagaskar entfernt. Es zählt geografisch zu Afrika. Obwohl 9200km Réunion von Paris trennen, gehört die Insel zu Frankreich. Sie hat den Status eines Übersee-Departements. Die Hauptstadt St. Denis bildet den nördlichsten Punkt.

Lage von Reunion Geografie

Geographie
Die Insel hat eine Fläche von 2512 km². Sie ist in ihrem Umriss fast oval und hat einen Durchmesser von 50 bis 70 km.

Geologie
Entstanden ist die Insel vor etwa 2 Millionen Jahren, als der Vulkan Piton des Neiges aus dem Indischen Ozean aufstieg. Eine Vulkankette, deren höchste Gipfel der Piton des Neiges (3069 m) und der noch aktive Piton de la Fournaise (2631 m) sind und die durch Hot-Spot-Vulkanismus entstanden ist, verläuft quer über die ganze Insel. Im Inneren von La Réunion befinden sich außerdem drei Talkessel, die Cirques von Salazie, Cilaos und Mafate. Letzterer ist sehr abgelegen und nur zu Fuß oder per Hubschrauber zu erreichen.

La Réunion: Eine Bevölkerung bunt wie ein Regenbogen


Wer sind die Réunionaisen?
Auf dieser Insel ist es noch schwieriger als andernorts, die Bevölkerung aufzusplitten, sie in Kategorien einzuteilen. Unter dem Wendekreis des Steinbocks wird die unpersönliche Kälte einer Statistik definitiv von den Gefühlen besiegt, die von Anfang an dafür gesorgt haben, dass die Einwohner der Insel sich vereinten und die Barrieren der Hautfarben munter ignorierten. Eines ist sicher: Réunion zählt 700.000 Einwohner unterschiedlichen und oft vielfältig Ursprungs. Als erste kamen französische Abenteurer in der mehr oder weniger freiwilligen Begleitung madagassischer Männer und Frauen. Aus Portugiesisch Indien folgte rasch die erste Vorhut aus dem riesigen Subkontinent. Die ursprüngliche Bevölkerung vermischte sich rasch, nachdem man die ersten Verbindungen eingegangen war, die ersten Kinder daraus hervorgegangen waren. Die Ausbeutung der Kolonie durch die Ostindienkompanie ab dem Ende des 17. Jahrhunderts führte jedoch zu einer Umwälzung der Lebensart. Sklavenhaltung wurde die Regel. Die Sklavenschiffe setzen tausende Männer und Frauen an den Küsten Bourbons (Bourbon war der frühere Name der Insel seit 1638) ab, die von Händlern an den Küsten von Madagaskar und Afrika gekauft worden waren. Die schwarze Bevölkerung, die bald in der Überzahl war, sorgte für den Wohlstand der Kolonie, wurde aber in Fesseln gehalten. Erst 1848 wurde sie endgültig davon befreit. Nach der Abschaffung der Sklaverei wurden auf den Zuckerrohrfeldern ständig mehr fleißige Hände verlangt und die Siedler wandelten sich an eine andere Bevölkerungsgruppe: die "Angeworbenen", die an den Küsten des südöstlichen Indiens unter Vertrag genommen wurden und die der französischen Kolonie ihre Lebensart und ihre Relegion, den Hinduismus mitbrachten. Später wurde die Insel das Ziel weiterer freiwilliger Emigranten: zum einen kamen indische Moslems aus Gujarat und zum anderen Chinesen. Im Lauf der Zeit wurden die Mischehen immer zahlreicher. Die Hautfarbe der heutigen Réunionaisen reicht von Milch bis Ebenholz und verrät häufig die Verschmelzung ihrer Vorfahren. An jeder Straßenecke auf der Insel zeigt sich die Schönheit dieser Mixtur.

Statistische Details:

Bevölkerung
Auf Réunion lebten im Jahr 2005 rund 777.000 Einwohner, was einer Bevölkerungsdichte von etwa 308 Einwohner pro km² entspricht. Für die nächsten Jahrzehnte wird mit einem rapiden Wachstum der Bevölkerung gerechnet, so dass die Einwohnerzahl bald mehr als eine Million betragen könnte. Herkunft der Einwohner Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts war Réunion unbewohnt. Im Zuge der französischen Kolonisierung kamen französische Siedler auf die Insel, die für die Plantagenwirtschaft (Bourbon-Vanille, Zuckerrohr) Sklaven aus Madagaskar, Ostafrika und Indien dorthin verschleppten. Nach dem Ende der Sklaverei wurde im 19. Jahrhundert dann die Einwanderung von freien Vertragsarbeitern gefördert. Die Nachkommen der einstigen kolonialen Siedler und Sklaven bilden eine verhältnismäßig homogene Gesellschaft und werden zusammen als Kreolen (créoles) bezeichnet. Als identitätsstiftend für alle Réunionaisen wird heute das "Metissage" betrachtet, die Vermischung und das friedliche Zusammenleben aller Bevölkerungsgruppen. Aus Madagaskar und Ostafrika stammende Menschen werden Cafres genannt, die später angekommenen Inder je nach Glaubensbekenntnis Zarabes (Muslime) oder Malbars (Tamilen, Hindus). Die yabs kamen einst aus China, die P'tit blancs sind Abkommen verarmter französischer kolonialer Siedler, die grand blancs Abkommen der französischen Großgrundbesitzer. Als Z'oreil werden neuzugewanderte Franzosen aus der "Metropole", dem europäischen Frankreich, bezeichnet. Schätzungsweise sind heute etwa 45 % der Bevölkerung mit Europäern vermischte Nachfahren afrikanischer Sklaven, etwa 25 % indischer, etwa 30 % europäischer und etwa 3 % chinesischer Herkunft. Sprachen Die Mehrheit der Bevölkerung der Insel spricht eine lexikalisch auf dem Französischen basierende eigene Kreolsprache, das Réunion-Kreolische. Einzige Amtssprache und überwiegende Schriftsprache ist das Französische. Religionen Die große Mehrheit der Bevölkerung bekennt sich zum Christentum, überwiegend zum römisch-katholischen Glauben (86 %), unter den Indern gibt es Hindus und Muslime, unter den Chinesen Buddhisten.



Kultur:

Söhne und Töchter der Insel
Roland Garros (1888-1918), Flugpionier
Michel Houellebecq (* 1958 oder 1956), Schriftsteller
Daniel Narcisse, französischer Handballer
Jackson Richardson, französischer Handballer
Raymond Barre (1924-2007), französischer Politiker und Wirtschaftswissenschaftler
Charles Leconte de Lisle (1818-1894), französischer Dichter
Axel Gauvin (* 3. August 1944), Schriftsteller
Tonton David (* 12. Oktober 1967), Reggaekünstler
Laurent Robert (* 21. Mai 1975), französischer Fußballer


La Réunion: Allgemeines & Tipps

Einreise
Zur Einreise benötigen Bürger der Europäischen Union nur einen gültigen Pass oder Personalausweis.

Zeit
Die Zeit von La Réunion ist der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) um drei Stunden voraus. Während der Sommerzeit sind es lediglich 2 Stunden.

Währung & Banken
Als Währung gilt der Euro. An Geldautomaten kann man mit der Master Card, Euroscheckkarte, Visa- oder der Cirruskarte Geld abheben.

Wasser & Elektrizität
Das Leitungswasser hat überwiegend Trinkwasserqualität. Die gängige Voltzahl beträgt 220 Volt.

Ärztliche Versorgung & Notfälle
Auf La Réunion gibt es keine Malaria, und es ist keinerlei Impfung vorgeschrieben. Ein Nachweis über Cholera und Gelbfieberimpfung ist nur dann nötig, wenn Sie aus einem Infektionsgebiet einreisen. Die Gesundheitsdienste unterliegen auf der gesamten Insel den Französischen.

La Réunion: Klima & Flora

piton des neiges


Das Wetter
Auf La Réunion herrscht das Klima des südlichen Indischen Ozeans. Generell gilt der Sommer von Dezember bis April mit 32°C an der Küste als warm und feucht, jedoch weht vom Meer her meist ein erfrischender Wind. Der Sommer ist auch die Zeit der Zyklone, die ab und an über die Insel herein brechen. Die Wintermonate von Mai bis November sind bei einer durchschnittlichen Tagestemperatur von 25°C sehr zu empfehlen. In den Bergen sollte man im Sommer wie im Winter auf frischere, sogar kühle Temperaturen vorbereitet sein. An der Küste hingegen sinken die Temperaturen selbst im Winter nicht unter 16°C. Während des ganzen Jahres ist Réunion ein lohnendes Reiseziel.

Natur & Landschaft
Lassen Sie sich entführen in eine Welt der Kontraste: Hinter blauen Lagunen und feinsandigen Stränden erhebt sich zur Inselmitte hin ein schroffes Bergmassiv alpinen Charakters. Urwüchsige Refugien des Regenwaldes prägen das Gesicht der Insel ebenso wie ausgedehnte Zuckerrohrfelder. Das Grauschwarze Lava-Gestein in den Mondlandschaften des Piton de la Fournaise kontrastiert lebhaft mit dem satten Grün der darunter liegenden Tälern.

Flora
Réunion begeistert Botaniker, Gartenliebhaber und Freunde einer herrlichen Vegetation gleichermaßen. Auf dieser kleinen verloren Insel mitten im riesigen Ozean entwickelte sich an der Küste wie in den Gebirgswäldern ein typische Flora, die von jedem äußeren Einfluss abgeschnitten war. Dann kam der Mensch und hat der Vegetation der Insel seinen Stempel aufgedrückt. Zahlreiche Arten von tropischen Gestaden wurden als Nutzpflanzen oder aus rein ästhetischen Gründen hier akklimatisiert. Kokospalmen jedes Kontinentes wachsen heute neben der hier auf den Maskaren beheimateten "Latanier" Palme und im Unterholz der Höhenlagen wuchern wilde Orchideen Die Bewohner Réunions lieben ihre Gärten und selbst die bescheidenste Hütte ist von einer Blütenpracht umgeben!

Strand & Meer
Im Westen und im Süden der Insel laden idyllische Buchten und kilometerlange Sandstände zum Baden und Sonnen ein. Der Surffreund findet hier ein reichhaltiges und anspruchsvolles Angebot. Motoryachten bringen den Urlauber in ergiebige Angelreviere auf hoher See. Wer es sportlicher mag, dem seien Canyoning-Touren und Wildwasserfahrten im Osten der Insel empfohlen.



La Réunion: Kreolische Küche

Scharf und bunt!

Das klassische Gericht der kreolischen Küche heißt "Carri": Es besteht aus einer speziellen kreolischen Sauce aus stark gelbfärbendem Curcuma (falscher Safran) und kleinen angebratenen Fleischstückchen, meist Huhn, Schwein, auch Fisch oder Krustentiere. Unerlässliche Begleiter sind neben Reis die Hülsenfrüchte (Linsen oder Bohnen), die sogenannten "grains". Pikant wird es durch "Rougail", das entweder als Beilage oder eigenständiges Gericht genossen wird.

Rougail Tomates
Rougail Tomates

Carri Poisson
Carri Poisson

Rougail Saucisses
Rougail Saucisses
Das beliebte Picknick-Mahl: Ein "Rougail Saucisses" mit Zembrocal (eine Reis-Bohnen-Mischung mit Safran)

Carri Ti Jacques
Ein komplettes kreolisches Mahl "Carri Ti Jacques",
mit Schweinefleisch, "Carri Ti Jacques", Bohnen und "Brèdes" (im Uhrzeigersinn)

Samoussas
Samoussas





Zuletzt geändert: 11.08.2016




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